Einsatz für Help - Hilfe zur Selbsthilfe e.v. | Flüchtlinge an der kroatischen Grenze

September 30, 2015

 

Mitte September wurde die Grenze zwischen Ungarn und Serbien geschlossen. Viele Flüchtlinge sind seither gezwungen, einen illegalen Weg über andere Grenzen zu wählen.

Die letzten Kilometer zwischen dem serbischen Ort Šid und dem Grenzübergang zu Kroatien 

müssen die Flüchtlinge zu Fuß überwinden. Der Großteil von ihnen ist bereits seit Wochen oder Monaten unterwegs. Auf der Flucht aus Syrien, Afghanistan, Iran und dem Irak litten sie an

Unterernährung und Wassermangel. Für die Hilfsorganisation Help - Hilfe zur Selbsthilfe e.v. habe 

ich die Situation an der serbisch - kroatischen Grenze dokumentiert. Eine weitere Station war der 

Bahnhof in Belgrad. Mehrere hundert Schutzsuchende kommen hier täglich zusammen, verteilt auf zwei benachbarte 

Parks. Allerdings bleiben die meisten höchstens zwei Tage. Serbien ist nur ein Transitland auf ihrem Weg. Wie erwartet, sind nur wenige Menschen bereit mit mir zu sprechen,

da sie Angst haben, Angst auf Fotos oder anhand ihrer Aussagen erkannt zu werden. Umso mehr freue ich mich über das Vertrauen, das mir einzelne Personen schenken. 

Trotz absoluten Ausnahmesituationen, sind die Menschen bereit mir von ihrem Leben vor und auf der Flucht zu erzählen und ihren Vorstellungen von einem neuen Leben, auf das sie alle hoffen.

 

 

​​ 

Mehr Informationen zur Organisation & meiner Arbeit vor Ort:

 

 

www.help-ev.de

 

www.help-ev.de/blog/nothilfe/fluechtlinge-an-der-grenze-zu-kroatien

 

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