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  • JUDITH BÜTHE | fotografie + journalismus | RANDAL1NA

    Interview und Fotostrecke mit Randal1na – Techno-DJ und Teil des Netzwerkes FLINTA* FOR RAVE RANDAL1NA Techno-DJ // FLINTA* FOR RAVE Dortmund, 2023 Interview mit Randal1na – Techno-DJ und Teil des Netzwerkes FLINTA* FOR RAVE (FLINTA*: Women, Lesbians, Intersex, Non-Binary, Trans and Agender People) aus Dortmund und Umgebung über ihren persönlichen musikalischen Werdegang und ihre Erfahrungen als DJ und Newcomer in der Techno-Szene des Ruhrgebiets. Ich treffe Lina an einem eher regnerischen Sommertag in einem alten Bunker im Norden der Dortmunder Innenstadt – ein Ort, der für sie als kreativer Raum, aber auch für Austausch, Miteinander und Rückzug steht. Wie bist du zum Auflegen gekommen – im Netzwerk, aber auch hier in einem Bunker in Dortmund? Lina: Der Bunker und das Netzwerk sind zwei ganz unterschiedliche Geschichten. Der Bunker hat sich zum Glück dank einer Freundin ergeben. Es gibt hier verschiedene Proberäume und in dem Raum, in dem ich heute bin, ist zuletzt jemand ausgestiegen. Die beiden, die das hier organisieren, haben mich und einen guten Freund dann gefragt, ob wir Interesse hätten, einzusteigen. Da ich zu Hause aktuell weder die Technik noch den Raum habe, um laut aufzudrehen, war das für mich wie ein Geschenk. So bin ich Anfang des Jahres hier im Bunker gelandet und sehr glücklich darüber. Seit wann genau legst du auf? Lina: Ich habe vor einem Jahr angefangen, genauer gesagt im August 2022. Wie bist du zur Musik gekommen, konkret zu Techno? Lina: Ich bin mit 18 auf meine ersten Techno-Partys gegangen und habe mich irgendwann gefragt: „Wie funktioniert das eigentlich genau, was muss man mitbringen, um aufzulegen?“ Und dann habe ich an einem Wochenende im letzten Sommer bei Freund*innen, die mit Vinyl aufgelegen, mich an einem Abend an die Plattenspieler getraut. Ein guter Freund von mir hat sich da auch die Zeit für mich genommen und wir haben geschaut, ob ich mit Vinyl klarkomme, … es war ziemlich chaotisch, weil das Mixing hier fast nur nach Gehör geht: Man muss etwa das Tempo der Tracks ziemlich genau heraushören können, was am Anfang gar nicht so einfach ist. Am Tag darauf haben wir uns wieder verabredetet. Diesmal hatte er digitales Equipment im Gepäck. Wir haben ein paar Tracks gespielt – das hat mir richtig viel Spaß gemacht, obwohl es wahrscheinlich ziemlich unkoordiniert war, was ich da gemacht habe (lacht). Aber alles daran hat mich fasziniert, vor allem, dass die digitale Technik so viele zusätzliche Möglichkeiten bietet, die das Auflegen für mich als Beginnerin auch schon sehr erleichtert haben. Bist du von diesem Wochenende an bei der Sache geblieben oder hast du dich immer mal wieder ausprobiert? Lina: Einige Tage nach dem besagten Wochenende haben Freund*innen von mir einen Rave in Dortmund organisiert. Sie haben gesehen, dass mir das Auflegen Spaß macht und mich überredet, bei ihrem nächsten Rave mit aufzulegen. Zuerst habe ich abgelehnt und gedacht: „Keine Chance, das schaffe ich nie im Leben!“ Aber sie haben nicht locker gelassen, mein „Nein, ich kann das nicht“ liebevoll einfach ignoriert und mich bestärkt, auf eine nette und unterstützende Art und Weise. Und dann habe ich tatsächlich mit dem besagten Freund b2b (Back2Back) vor anderen aufgelegt. Er hat mich die ganze Zeit unterstützt und mir geholfen, wann immer ich Hilfe brauchte. Das war toll, auch weil ich für meine Freund*innen auflegen durfte und, obwohl es sicher nicht perfekt war, haben es alle glaub’ ich trotzdem gefeiert. Es hat so viel Spaß gemacht, die Leute zum Tanzen zu bringen. Wie hast du dich gefühlt, als du das erste Mal vor Leuten aufgelegt hast? Lina: Ich war total nervös, aber es war eine positive Aufregung. Die Angst und die Skepsis waren schnell weg, als wir angefangen haben. Nach dem Auftritt war ich super glücklich und inspiriert. Das hat mich motiviert, weiter aufzulegen und Musik zu machen. Wie würdest du deinen Stil beschreiben? Lina: Mein Stil ist schwer zu definieren, weil er sich ständig weiterentwickelt. Andere würden es wahrscheinlich hypontic Techno oder Hardgroove nennen, oft um die 140 bpm – platt gesagt schneller Techno mit vielen rhythmischen Elementen. Würdest du Techno – abgesehen von deiner Tätigkeit als DJ – als deine musikalische Heimat bezeichnen? Lina: Musik hat mich schon immer begleitet, aber Techno war nicht von Beginn an meine Nummer 1. Mit 14 war es erst Punk/Rock. Dann hatte ich eine lange Phase, in der ich zum Beispiel auch viel Rap gehört habe. Aber seit ich ungefähr 18 bin, begleitet mich die elektronische Musik. Techno bzw. elektronische Musik bringt so viele unterschiedliche Leute auf unterschiedlichen Ebenen zusammen und das schätze ich sehr. back Bevor wir über euer Netzwerk sprechen, würde ich gerne mit dir über ein paar allgemeine Aspekte sprechen, zum Beispiel die Techno-Szene im Ruhrgebiet. Entwickelt sich die Szene weiter und wenn ja, woran machst du das fest? Lina: Die Entwicklung ist aus meiner Perspektive enorm. Vor allem durch den Einfluss neuer Clubs, die in den letzten Jahren eröffnet haben. Die Szene verändert sich aber irgendwie gefühlt immer ständig und es kommen immer mehr junge Leute dazu. Gefühlt wird es aber auch kommerzieller, was bestimmt Vor- und Nachteile mit sich bringt – das treibt das Ganze aber auch irgendwie an: Was ich zum Beispiel positiv finde, ist die aus meiner Wahrnehmung zunehmende Sensibilisierung innerhalb der Clubkultur, vor allem mit Blick auf das Bewusstsein und die Verhaltensmuster des Personals und auch zum Teil innerhalb der eigenen Szene. Das Feiern hat sich dadurch aus meinen Augen schon auch mit verändert, verglichen mit der Clubkultur von vor zehn Jahren im Ruhrgebiet. Damals gab es aus meinen Erfahrungen heraus etwa weniger Sensibilisierung und Sicherheit für marginalisierte Gruppen. Das kann man eventuell als Weiterentwicklung verbuchen und das finde ich auch richtig und wichtig, auch wenn dahingehend bestimmt noch einiges zu tun ist. Bereits an der Tür mancher Clubs gibt es mittlerweile klare und sichtbare Richtlinien, was geht und was nicht erwünscht ist, zum Beispiel sexistisches Verhalten oder das Zeigen des nackten Oberkörpers im Club. Das war vor 10 - 15 Jahren noch kein Thema an der Tür. Wie siehst du die (Weiter-)Entwicklung der Techno-Szene in Bezug auf beispielsweise Diversität? Wie sieht es mit der Repräsentation von FLINTA*s in der Clubkultur aus bzw. der Sichtbarkeit weiblicher DJs? Lina: Es verändert sich etwas in meinen Augen. Das kann aber auch meiner Bubble und entsprechend subjektiver Wahrnehmung geschuldet sein. Oder es liegt daran, dass ich viele Leute kenne, die denken, wenn sich was bewegen soll und besser werden soll, dann muss man es selbst in die Hand nehmen. Deshalb engagieren sich zum Beispiel hier so viele Menschen bei uns im Netzwerk. Wir wollen mehr Sichtbarkeit schaffen. Die Entwicklung muss aus meiner Perspektive daher auch über das bloße Auflegen hinaus gehen: Es geht mir dabei unter anderem auch um ein diverseres Booking. Ich denke, dass es dahingehend noch viel zu tun gibt, zum Beispiel auch, wenn es um PoC und BIPoC-Personen geht. Aber ich habe trotzdem das Gefühl, dass sich etwas ändert. Und seit es unser Netzwerk gibt, bekommen wir auch einige Anfragen. Wie werdet ihr als FLINTA* FOR RAVE angefragt, wie kann man DJs aus eurem Netzwerk buchen? Lina: Wir haben unter anderem einen Instagram-Account mit einer Liste unserer DJs. Die Anfragen kommen meist darüber oder direkt über persönliche Kontakte. Für die Anfragen haben wir bewusst ein eigenes Vergabesystem entwickelt: Wenn eine Anfrage eingeht, nehmen wir uns eine Woche Zeit für die Entscheidung, um auch diejenigen zu berücksichtigen, die nicht so „laut“ sind. Damit wollen wir auch denen eine Chance geben, die vielleicht noch nicht so lange dabei sind oder zurückhaltender sind, ich brauche zum Beispiel auch erst ein wenig Überlegungszeit. Die Entscheidung überlassen wir dann natürlich letztlich den Veranstalter*innen. Wir sprechen über Positionierung und Haltung. Beides braucht in der Regel Zeit, Energie und Ausdauer. Ein Netzwerk, wie ihr es lebt, ist auch mit einem gewissen Blick von außen auf euch als FLINTA* verbunden und bringt womöglich erneut stereotypes Denken mit sich. Wie viel Zeit investiert ihr zusätzlich zur Musik hierfür? Lina: Ich würde sagen, das hält sich in meinen Augen in der Waage. Unsere Anliegen sind uns zwar wichtig und dementsprechend haben wir uns entschieden, uns damit auseinanderzusetzen. Aber jede*r gibt so viel Zeit und Engagement ab, wie es gerade eben geht. Hast du das Gefühl, dass ihr gebucht werdet, weil ihr als FLINTA* Netzwerk herausstecht oder ist es die Musik, die ihr spielt, die ausschlaggebend für Anfragen ist? Lina: Ich hab das Gefühl, dass mittlerweile viele auch nach Außen kommunizieren wollen, dass sie ein gutes diverses Booking haben, was ja grundsätzlich gut ist. Wir wollen als Netzwerk deswegen unsere Sichtbarkeit im Ruhrgebiet verstärken, sodass es auch in der Hinsicht keine Ausreden mehr gibt. Dahingehend erfahren wir meiner Einschätzung nach eine gute Resonanz. Aber dabei darf es halt nicht bleiben. Ich für meinen Teil will natürlich nicht nur alleinig wegen meines Geschlechts gebucht werden, sondern vielmehr wegen meiner Musik angefragt werden, und das ist zum Glück auch der Fall. Es ist für mich wichtig und vorrangig, dass ich aufgrund unserer Fähigkeiten oder meines Sounds gebucht werde. In meiner idealen Welt gäbe es ein ausgeglichenes Booking und wir müssten nicht für mehr Sichtbarkeit kämpfen. Daher sind das für mich zwei unterschiedliche Aspekte. Wie funktioniert die Kommunikation untereinander im Netzwerk? Lina: Wir legen viel Wert auf Austausch und ein liebes Miteinander. Wir haben daher diverse AGs, darunter zum Beispiel eine Technik-AG, in der wir uns untereinander unterstützen und Fragen klären. Ich bin zum Beispiel in der Awareness-AG, in der wir uns über Awareness in der Clubkultur austauschen wollen. Es ist in meinen Augen vor allem ein Austausch auf Augenhöhe. Wir helfen einander und geben unser Wissen weiter, ohne irgendwie abwertend zu sein. Das ist etwas Besonderes und das schätze ich sehr. Lass uns über euer Netzwerk sprechen. Wie ist es dazu gekommen und welche konkreten Ziele verfolgt ihr als FLINTA* FOR RAVE? Lina: Zwei Freundinnen von mir, die beide schon länger auflegen, haben sich auf einer Veranstaltung kennengelernt und festgestellt, dass es hier im Ruhrgebiet noch immer nicht genug Sichtbarkeit für FLINTA* DJs gibt und eine Vernetzung untereinander als Empowerment fehlt. Also haben sie ein Treffen organisiert, zu dem sie alle eingeladen haben, die sie kennen und die auch auflegen. Sie haben alle möglichen Leute aus Dortmund, Bochum, Hagen, Essen und Umgebung zusammengebracht und das Ganze hat sich wie ein Schneeballsystem verbreitet. Wir hatten unser erstes Treffen im November und da waren auf Anhieb über 20 Leute da. Das war schon sehr beeindruckend. Viele von uns sind in der Rave-Kultur Zuhause und feiern sie, aber wir sind im Netzwerk nicht nur auf Techno fixiert. Wir haben DJs, die Hip-Hop, 80s, Soul und verschiedene andere Stile auflegen. Es ist uns auch wichtig zu zeigen, wie vielfältig das Netzwerk ist und damit auch unser Sound. In vielen Teilen Deutschlands, zunehmend auch in und um Berlin, kann man eine Zunahme von FLINTA*-Kollektiven beobachten. Wie empfindest du diese Entwicklung? Lina: Ja, absolut. Es gibt zum Glück einige Kollektive und es gründen sich immer neue. Hier in NRW gibt es auch einige, aber unser Netzwerk will fürs Ruhrgebiet bzw. den Raum Dortmund etwas Neues auf die Beine stellen. Gibt es im Moment noch konkrete Dinge, an denen ihr als FLINTA* for RAVE arbeitet? Lina: Aktuell sind wir alle ein bisschen in der Sommerpause, aber unser Promo-Team arbeitet sehr toll daran, unsere Sichtbarkeit zu verstärken, wenn wir irgendwo auflegen. Zudem arbeiten wir gerade an einem Selbstverständnis, um uns als Gruppe zu stärken und auch besser kennenzulernen. Und wir haben viele Ideen, Kompetenzen und gute Ressourcen durch die vielen verschiedenen Mitglieder. Wir sind aktuell circa 65 Leute in unserer Netzwerk-Gruppe. Ich erlebe durch die anderen einen enormen Rückhalt und habe das Gefühl, dass wir uns gut aufeinander verlassen können. Was wir langfristig versuchen wollen, so ist zumindest die Idee, ist ein funktionierendes Netzwerk, das sich innerhalb der Szene auch gesellschaftspolitisch positioniert. Informationen und Kontakt: Soundcloud von Randal1ina: soundcloud.com/randal1ina FLINTA*4RAVE Instagram: flinta4rave oder linktr.ee/f4rartists E-Mail: flintaforrave@riseup.net Bunkerkollektiv Instagram: kollektiv_bunkeranlage oder linktr.ee/realitaetsschutzbunkeranlage

  • JUDITH BÜTHE | fotografie + journalismus | Leila Akinyi

    Portraits der Rapperin und Songwriterin Leila Akinyi aus dem Jahr 2017. back

  • Ingo | judithbuethe

    back BEAUTÉ Corsica, 2012 Hahnemühle museum etching 350, acid and lignin free, museum quality. Prints are signed, dated & numbered by the artist. 21 x 30 cm, edition of 10 / €175,00 30 x 45 cm, edition of 5 / €290,00 50 x 75 cm, edition of 3 / €400 ,00 Contact

  • JUDITH BÜTHE | fotografie + journalismus | Parwana Amiri in Moria Refugee Camp

    Parwana Amiri ist selbst Geflüchtete aus Afghanistan und ehemalige Bewohnerin des Flüchtlingscamps Moria auf Lesbos, wo sie in 2019 als freiwillige Lehrerin in der Wave of Hope for the Future-Schule im Camp unterrichtet. Die Schule wurde von Geflüchteten für Geflüchtetet gegründet. back

  • JUDITH BÜTHE | fotografie + journalismus | Corporate

    Auftraggeber schätzen ihre Empathie, ihren besondern Blick für Details und die Fähigkeiten. Ihre Arbeiten wurden u.a. auf stern.de, jetzt.de, zeitonline.de, Fluter.de und in zahlreichen Magazinen wie dem SPEX Magazin, ART AUREA, Bundesmagazin für politische Bildung veröffentlicht. CORPORATE SUMMER MEETING Reportage | Bonn STATE REPRESENTATION OF NORTH RHINE WESTPHALIA Reportage | Berlin CORPORATE EVENT, OFFENBACH Company event documentation | Offenburg MANAGEMENT CONFERENCE Documentation company event | Lissabon GESINE SCHWAN Reportage | Berlin MANAGEMENT CONFERENCE Documentary | Barcelona YVONNE WILLICKS – UND FERTIG! Book release | Becker Joest Volk Verlag DR. MED. FRANZISKA RUBIN – MEINE GESÜNDESTEN 15-MINUTEN-REZEPTE Book release | Becker Joest Volk Verlag ALEX WAHI – SÜSS SAUER SALZIG SCHARF Book release | Becker Joest Volk Verlag FRANZEN MAGAZIN Printed magazine edition BOOK RELEASE Becker Joest Volk Verlag SPORTS EDITORIAL FRANZEN CATALOGUE Printed magazine edition PROF. DR. HANNO STECKEL – NICHT ÜBERS KNIE BRECHEN Book release | Becker Joest Volk Verlag SOS CHILDREN'S VILLAGES Event reportage | Dusseldorf DR. MED. FRANZISKA RUBIN - 10 KRÄUTER GEGEN 100 KRANKHEITEN Book release | Becker Joest Volk Verlag PRESS CONFERENCE Event reportage | Barcelona ALUMINIUM TRADE FAIR Documentation | Dusseldorf AUTOMOTIVE – ADAM OPEL AG Reportage | Freiburg RACING – ADAM OPEL AG Company event documentation | Nurburgring AUTOMOTIVE – ADAM OPEL AG Reportage | Austria ALUMINIUM FAIR Company event documentation | Dusseldorf IAA COMMERCIAL VEHICLES Documentation | Frankfurt ADAM OPEL AG – TESTING, AUSTRIA Reportage | Austria DR. MED. FRANZISKA RUBIN - "DIE BESTEN HAUSMITTEL", BOOK RELEASE Book release | Becker Joest Volk Verlag

  • JUDITH BÜTHE | fotografie + journalismus | Yiqing Cai

    Yiqing Cai, Produktdesignerin mit Fokus auf Accessoires und Schmuck sowie freischaffende Künstlerin aus Düsseldorf. Zurück YIQING CAI Schmuck- und Produktdesignerin , Düsseldorf Yiqing Cai ist Schmuckkünstlerin und Produktdesignerin. In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sich die Düsseldorferin intensiv mit dem Leben — persönlich, global, gesellschaftlich. Sie begibt sich, nach eigener Aussage, auf die Suche nach den vielschichtigen Aspekten einer gesellschaftlichen Selbstverständlichkeit, für die, so Cai, „jede Art von Demut verloren gegangen ist“. In ihren Zeichnungen und Radierungen verfolgt sie den subjektiven Ansatz, die Bedeutung ihres eigenen Daseins zu ergründen, wohingegen sich ihre Objektkunst und Installationen maßgeblich mit den globalen Ausprägungen von Leben in der „sozial-ökologischen“ Symbiose Erde beschäftigen. Wer bist du? Ich bin Yiqing Cai. Ausgesprochen wird mein Name „Tsching Tsai“. Mit der Aussprache haben die Leute so ihre Schwierigkeiten. Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt, dass meinen chinesischen Namen keiner aussprechen kann. Menschen kategorisieren gerne, geben Dingen Namen. Dein Blick auf deine Arbeit: Kunst oder Kunsthandwerk? Kunst, definitiv. Wie und wann hat dein Weg als Künstlerin begonnen? In China habe ich schon früh ein Kunstinternat besucht. Als Schülerin hatte ich so die Möglichkeit, die Kunstwelt und das Thema Design zu entdecken . Das war meine erste und ausschlaggebende Erfahrung, die mir für meinen beruflichen Lebensweg Orientierung gebracht hat. Funktionalität erkennen und herausarbeiten - das hat mich immer schon faszinierend. F ür mich ist es nicht immer einfach, eine Balance zwischen den beiden Bereichen zu finden. Daran arbeite ich und genieße den Prozess. Wie würdest du deinen Stil beschreiben? Vernünftig und verrückt. Du arbeitest mit vielen unterschiedlichen Materialien, bist vielschichtig in deiner Kunst. Was reizt dich an deiner Arbeit am meisten? Der Prozess als solcher. Es kommt immer wieder vor, dass ich Blockaden im kreativen Prozess bekomme. Das war früher schwierig. Heute weiß ich: Wenn ich diesen Punkt erreiche, weiß ich inzwischen, ich komme der Lösung näher. Das sind für mich dann schwierige Phasen und zugleich ein unglaublich spannender Teil des Prozesses. Es bereitet mir dann echte Freude und macht mich zuversichtlich mit Blick auf das Ergebnis. Was bedeutet deine Arbeit für dich? Herausforderung. Hast du ein Material, das du besonders magst? Meist sind es die Materialien und Rohstoffe, die sich nicht gut oder besser gesagt einfach verarbeiten lassen. In der Kunst bekommt das Thema Upcycling einen immer prominenteren Stellenwert. Ist das für dich ein Thema in deiner künstlerischen Arbeit? Ich habe in der Vergangenheit vermehrt mit Abfälle n aus natürlichen Materialien, wie beispielsweise Obstkernen oder Schalen gearbeitet. Aktuell verwende ich Abfallprodukte aus Kunststoff, konkret Verpackungen. Deine Arbeiten: Individuelle Anfertigungen oder Editionen? Meine Projekte und die daraus resultierende Kunst, hat größtenteils einen konkreten Anlass: Messen, Mä rkte, Ausstellungen, Wettbewerbe und Auftragsarbeiten. Ich arbeite mit zwei weiteren Künstlerinnen / Designerinnen zusammen: Zentral und ruhig in Düsseldorf gelegen – Hinterhaus, Tageslichtatelier, eigene kleine Ausstellungsfläche und Werkstatt. Interessierte sind bei uns immer gerne gesehen und entsprechend die Möglichkeit, meine Arbeiten zu sehen. Neben deiner Arbeit im Atelier bzw. deiner Werkstatt, bietest du Workshops an, bist auf Messen vertreten. Wie und wo erfährt man davon? Das hat sich irgendwann verselbstständigt und entwickelt sich immer weiter: Ich werde für Veranstaltungen, Events oder von Mu seen angefragt. Abseits davon, gibt es die Möglichkeit der Teilnahme an meinen Workshops in unserem Atelier. Informationen und Termine veröffentliche ich hierzu auf Social Media und meiner Webseite www.yiqingcai.com. back

  • JUDITH BÜTHE | fotografie + journalismus | Impressum

    Impressum IMPRESSUM JUDITH BÜTHE | fotografie + journalismus Christstraße 35 44789 Bochum mobil: + 49 (0)176 966 19 244 e-mail: info@judith-buethe.de web: www.judith-buethe.de Steuer-nr. DE 306/5030/2107 VAT-ID / Ust-IdNr.: DE315173658 Mitglied der VG Bild-Kunst Rechtliche Hinweise Inhaltlich verantwortlich für diese Website ist Judith Büthe. Der Inhalt der Website ist urheberrechtlich geschützt. Die Verwertung von Informationen oder Daten, insbesondere die Verwendung von Texten, Textteilen oder Bildmaterial bedarf der vorherigen, schriftlichen Zustimmung von Judith Büthe. Hyperlinks zu den Webseiten dritter stellen keine Zustimmung zu deren Inhalten seitens Judith Büthe dar. Für die Verfügbarkeit und den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Die Website und ihre Inhalte wurden mit größter Sorgfalt zusammengestellt. Judith Büthe übernimmt keine Haftung oder Garantie für die Aktualität und Vollständigkeit der auf dieser Website bereitgestellten Informationen. Sie schließt jegliche Haftung für Schäden, die direkt oder indirekt aus der Nutzung dieser Website entstehen, aus. Urheberrecht Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet. Soweit die Inhalte auf dieser Seite nicht vom Betreiber erstellt wurden, werden die Urheberrechte Dritter beachtet. Insbesondere werden Inhalte Dritter als solche gekennzeichnet. Sollten Sie trotzdem auf eine Urheberrechtsverletzung aufmerksam werden, bitten wir um entsprechende Hinweise. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Inhalte umgehend entfernen. All images: © judith büthe – all rights reserved Mock-Ups / Fine Art Prints: yeven_popov / Freepik. Portrait-Fo / Vita: © Jens Feddersen

  • Ingo | judithbuethe

    back NO. 2 - THE SEA Mediterranean , 2023 Limited edition prints on Hahnemühle PhotoRag Ultra Smooth, acid and lignin free, museum quality. Prints are signed, dated & numbered by the artist. 21 x 30 cm, edition of 10 / €175,00 30 x 45 cm, edition of 5 / €290,00 50 x 70 cm, edition of 3 / €400 ,00 Contact

  • JUDITH BÜTHE | fotografie + journalismus | Camp Kara Tepe | Lesbos

    Documentation in and around Camp Kara Tepe in the first days after the fire in Moria Camp on Lesbos. back

  • JUDITH BÜTHE | fotografie + journalismus | Sea-Watch e.V.

    Dokumentation | Sea-Watch e.V. | Zivile Seenotrettung back

  • JUDITH BÜTHE | fotografie + journalismus | AGB

    ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN • JUDITH BÜTHE | fotografie + journalismus ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN Allgemeines Die nachfolgenden AGB gelten für alle von Judith Büthe / JUDITH BÜTHE | fotografie + journalismus (nachfolgend:Fotograf; Fotografin; Auftragnehmer) durchgeführten Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen. Soweit keine abweichenden Vereinbarungen schriftlich getroffen wurden und/oder werden, gelten die AGB's auch für alle zukünftigen Aufträge ein und desselben Auftraggebers. Die Vertragsparteien sind sich einig, dass ausschließlich die vorliegenden AGB des Fotografen gelten. Etwaige Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung. Haben die Vertragsparteien abweichende Vereinbarungen getroffen, welche schriftlich niedergelegt wurden, so gehen diese den vorliegenden AGB vor. Auftragserteilung & Termin Die Buchung der Fotografin ist verbindlich. Durch die mündliche oder schriftliche Bestätigung (auch eine eindeutige Bestätigung via (E-Mails zählt dazu) des Auftraggebers kommt der Vertrag zustande. Der Vertrag kommt spätestens durch die Annahme der Leistung unter Geltung dieser AGB zustande. Änderungen des Auftrags bedürfen der Schriftform und der gegenseitigen Vereinbarung. Preise, Vergütung, Fälligkeiten Für die Herstellung der Fotos wird ein Honorar als Stundensatz, Tagessatz oder vereinbarte Pauschale berechnet. Nebenkosten (Reisekosten, Modell-honorare, Spesen, Requisiten, Labor- und Materialkosten, Studiomieten, etc.) sind vom Auftraggeber zu tragen. Die Fotografin ist Mitglied der Künstlersozialkasse. Die Rechnung wird nach Erhalt und Auswahl der Vorschaubilder gestellt und ist sofort ohne Abzug, spätestens aber bis 14 Tage nach Rechnungseingang zu überweisen oder bei Abholung in Bar zu zahlen. Bis zur vollständigen Bezahlung bleiben die Fotodaten, Abzüge, etc. Eigentum des Fotografen. Ist der Auftraggeber mit einer Zahlung ganz oder teilweise in Verzug, so ist er nicht berechtigt, über die erbrachten Leistungen zu verfügen. Wird die für die Durchführung des Auftrages vorgesehene Zeit aus Gründen, die der Fotograf nicht zu vertreten hat, wesentlich überschritten, oder vom Auftraggeber gewünscht verlängert, so erhöht sich das Honorar des Fotografen, sofern ein Pauschalpreis auf Grundlage eines Zeitrahmens vereinbart war, entsprechend dem zeitlichen Mehraufwand. Ist ein Zeithonorar vereinbart, erhält der Fotograf auch für die Wartezeit den vereinbarten Stunden- oder Tagessatz. Soweit nicht anders vereinbart, hält sich der Auftragnehmer vier Wochen an die Angebotspreise ab deren Datum gebunden. Leistungen, die nicht im Angebot enthalten sind, werden gesondert berechnet. Offensichtliche Rechen- bzw. Schreibfehler berechtigen den Auftragnehmer zur Korrektur auch bei bereits erstellten Rechnungen. Wenn nicht anders angegeben, verstehen sich alle Preise in Euro. Sie gelten nur für den vorliegenden Auftrag. Stornierung & Terminverschiebung Ist der Auftraggeber aus wichtigen Gründen (Krankheit, höherer Gewalt) verhindert und kann den verabredeten Termin nicht wahrnehmen, wird ihm die Option eingeräumt, einmalig kostenfrei einen Ersatztermin für die Fotoproduktion in Anspruch zu nehmen. Der Auftraggeber hat dies der Fotografin baldmöglichst mitzuteilen. Bei Auftragsstornierung durch den Auftraggeber entstehen folgende Kosten: Fotoproduktionen: • innerhalb 12 Wochen vor dem Termin: 25 % des vereinbarten Honorars • innerhalb 9 Wochen vor dem Termin: 35 % des vereinbarten Honorars • innerhalb 4 Wochen vor dem Termin: 50 % des vereinbarten Honorars • innerhalb 5 Tage vor dem Termin: 75 % des vereinbarten Honorars • innerhalb 24 Stunden vor dem Termin: 100 % des vereinbarten Honorars. Die Fotografin ist ebenfalls berechtigt, aus wichtigen Gründen (Erkrankung, höherer Gewalt, etc.) den Termin für die anstehende Fotoproduktion abzusagen und/oder zu verschieben. Der Auftraggeber wird hiervon telefonisch oder per E-Mail in Kenntnis gesetzt. Ein Schadenersatzanspruch oder Minderungsanspruch (z.B. Erstattung von Reise-, Verpflegungs- und Pensionskosten) ist ausgeschlossen. Lieferverzögerungen, die durch unrichtige, unvollständige oder nachträglich geänderte Angaben und Informationen entstehen, führen nicht zum Verzug des Auftragnehmers. Daraus resultierende Kosten trägt der Auftraggeber. Bei Aufträgen, die mehrere Einheiten oder Teile umfassen, ist der Auftragnehmer berechtigt, Teillieferungen durchzuführen bzw. Teilrechnungen zu legen. Urheberrecht, Nutzungsrecht „Fotografien“ im Sinne dieser AGB sind alle von der Fotografin hergestellten Werke, gleich in welcher technischen Form oder in welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen. Der Auftraggeber erkennt an, dass es sich bei dem von dem Fotografen gelieferten Bildmaterial um urheberrechtlich geschützte Lichtbildwerke im Sinne von § 2Abs.1 Ziff.5 Urheberrechtsgesetz handelt. Urheberrechte sind nicht übertragbar und Vorschläge des Auftraggebers oder sonstiger Mitarbeiter begründen kein Miturheberrecht. Die Fotografin überträgt jeweils ein einfaches Nutzungsrecht an den Fotos auf den Auftraggeber. Dieses beinhaltet die private, nicht kommerzielle Nutzung. Werden Dateien, Fotos, Entwürfe, etc. in einem anderen Umfang (kommerziell und gewerblich anstatt ausschließlich privat) als ursprünglich vorgesehen genutzt, so ist der Auftraggeber verpflichtet, dies der Fotografin vor der Nutzung mitzuteilen und eine von der Fotografin festgelegte Vergütung für die zusätzliche Nutzung zu zahlen sowie die Bilddaten mit einem ©judith büthe zu versehen. Eine Veröffentlichung der weboptimierten (verkleinerten) digitalen Dateien ist im nichtkommerziellen/ wettbewerbsfreien Bereich möglich, dabei ist auf die Fotografin zu verweisen und ein funktionierender Link (www.judith-buethe.de ) unmittelbar beim Bild zu setzen oder ein mit Logo versehenes Bild zu nutzen. Jede Veränderung, Weiterbearbeitung der gelieferten Fotos bedarf der ausdrücklichen Genehmigung durch den Fotografen. Selbiges gilt für die Weitergabe von Nutzungsrechten an Dritte, welche dem Auftraggeber grundsätzlich nicht gestattet ist. Die zu übertragenden Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung des vereinbarten Honorars über. Der Auftraggeber erhält ausschließlich bearbeitetes Bildmaterial als Printmedium und/oder hochauflösend im jpg-Format. Die Abgabe von unbearbeiteten, digitalen Rohdaten (RAW) ist ausgeschlossen. Bildnis-/ Persönlichkeitsrecht Personen, die auf Bildmaterial als Beiwerk erscheinen, haben keinerlei Anspruch auf Schadensersatz oder Honorierung, solange diese nur die Lebendigkeit der Gesamtdarstellung beiläufig erhöhen, nur bei Gelegenheit erschienen und nicht aus der Anonymität herausgehoben werden. Die anwesenden Personen werden vom Auftraggeber informiert, dass sie evtl. auf Fotos dargestellt sind, die veröffentlicht werden. Gestaltungsfreiheit Der Fotograf ist, soweit durch den Auftraggeber keine ausdrücklichen Weisungen hinsichtlich der Gestaltung der Fotos gegeben wurden, bezüglich der Bildauffassung sowie der künstlerisch-technischen Gestaltung frei. Dem Auftraggeber ist die Bildsprache des Fotografen bekannt. Diesbezügliche Reklamationen sind ausgeschlossen. Sofern sich der Auftraggeber verpflichtet hat, dem Auftragnehmer im Rahmen der Vertragsdurchführung Materialien (Bild, Ton, Text) zu beschaffen, hat der Auftraggeber diese in einem gängigen, unmittelbar verwertbaren, möglichst digitalem Format zur Verfügung zu stellen. Der Auftraggeber stellt sicher, dass der Auftragnehmer die zur Durchführung des Auftrags erforderlichen Rechte an den Materialien erhält. Sollte er entgegen dieser Versicherung nicht zur Verwendung berechtigt sein oder sollten die vorlagen nicht frei von Rechten Dritter sein, stellt der Auftraggeber den Auftragnehmer im Innenverhältnis von allen Ersatzansprüchen Dritter frei. Wünscht der Auftraggeber während der Produktion Änderungen, so hat er die Mehrkosten zu tragen. Abnahme, Korrektur & Haftung Der Auftraggeber ist zur Abnahme verpflichtet, sofern die Leistungen den vereinbarten Anforderungen entsprechen. Nach Eingang der Bestätigung durch den Auftraggeber ist der Auftragnehmer verpflichtet, dem Auftraggeber die in dem Auftrag beschriebene Leistung in geeigneter Weise zur Verfügung zu stellen. Etwaige Mängel sind stets vom Fotografen zu korrigieren. Der Auftraggeber hat kein Recht, Ausbesserungen oder Erweiterungen durch eine andere Agentur oder Dienstleister ausführen zu lassen und diese dem Auftragnehmer in Rechnung zu stellen. Beanstandungen gleich welcher Art müssen innerhalb 2 Tage nach Erhalt der Bilder beim Fotografen eingegangen sein. Nach Ablauf der Frist gilt die fertige Arbeit als vertragsgemäß und mangelfrei angenommen. Für Schäden, gleich welcher Art, anlässlich der Vertragserfüllung haftet der Fotograf für sich und seine Erfüllungsgehilfen nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Dies gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der gesundheit sowie aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, die er oder seine Erfüllungsgehilfen durch schuldhafte Pflichtverletzungen herbeigeführt haben. Für Schäden an oder Verlust von digitalen Bilddaten haftet der Fotograf nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die Haftungshöhe ist generell und in jedem Fall begrenzt auf die Rechnungssumme. Die Aufbewahrung der digitalen Bilddaten ist nicht Teil des Auftrags. Die Aufbewahrung erfolgt freiwillig und ohne Gewähr. Liefertermine für Fotos sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich von der Fotografin bestätigt worden sind. Die Fotografin haftet für Fristüberschreitung nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Gefahr und Kosten des Transports von Datenträgern, Dateien und Daten online und offline liegen beim Auftraggeber bzw. beim Lieferanten. Die Art und Weise der Übermittlung kann die Fotografin bestimmen. Ansprüche gemäß § 634 BGB wegen Sach- und Rechtsmängel verjähren in einem Jahr ab Ablieferung der fertigen Arbeiten. Sonstiges Während einer Fotoproduktion ist das Fotografieren durch Gäste des Auftraggebers oder Mitbewerber nicht gestattet. Der Auftragnehmer haftet für die Lichtbeständigkeit und Dauerhaftigkeit der Lichtbilder nur im Rahmen der Garantieleistungen der Hersteller des Fotomaterials. Für die Datenspeicherung verwendet der Auftragnehmer DVDs, USB-Sticks oder Internetgalerien, die innerhalb der Garantie des Herstellers als einwandfrei deklariert sind. Für Schäden, die durch die Übertragung der gelieferten Daten im Computer des Auftraggebers entstehen, leistet der Auftragnehmer keinen Ersatz. Bei Nachbestellungen und Vergrößerungen können sich Farbdifferenzen gegenüber der Vorlage oder den Erstbildern ergeben. Dies ist weder ein Fehler im Werk noch ein Reklamationsgrund. Für die Dauer von zwölf Monaten ab der Fotoproduktion bewahrt der Auftragnehmer die digitalen Dateien auf freiwilliger Basis auf. Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, die Daten der Aufnahme des Auftrages zu archivieren. Dem Auftraggeber wird die Möglichkeit gegeben, durch Kauf der Daten selbst Sicherungskopien in geeigneter Form zu erstellen. Vorbehaltlich einer anderweitigen Regelung werden die Aufnahmen, die dem Auftraggeber nach Abschluss der Produktion zur Abnahme vorgelegt werden, durch den Auftragnehmer ausgewählt. Datenschutz Der Auftraggeber erklärt sich einverstanden, dass seine zum Geschäftsverkehr erforderlichen, personenbezogenen Daten gespeichert werden. Die Fotografin verpflichtet sich, alle ihr im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.

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